Diary in Exile
Werk
DIARY IN EXILE ist ein Dokumentarfilm, der mittels einer Kombination von Ton, Bild, Farbe und Zeugenaussagen die Zeit nach dem fundamentalistischen Militärputsch im Sudan 1989 historisch darstellt. In dieser Zeit wanderte eine große Zahl von Sudanes*innen aus ihrem Land in alle Teile der Welt aus. Der Sudan wurde zu einem Vertreiber seines Volkes. Die überwiegende Mehrheit der sudanesischen Migrant*innen ging nach Ägypten, wo der Film gedreht wurde. Seit dem Militärputsch gibt es schätzungsweise drei Millionen sudanesische Migrant*innen in Ägypten. Der Film bewegt sich zwischen verschiedenen Schichten der sudanesischen Gemeinschaften in Ägypten und wirft durch persönliche Zeugnisse ein Licht auf ihre einfachen Lebensverhältnisse. Alle liefern Teile der Saga, alle haben in Ägypten Zuflucht gefunden. Alle träumen davon, eines Tages in den Sudan zurückzukehren.