Lodz Ghetto

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Format: 35mm
Verleihstatus: Ausleihbar nach Rücksprache
Fassung: OmU
Sprache der Untertitel: Deutsch
Laufzeit in Minuten: 103
Farbe: Farbe
Ton: Lichtton
Bildformat: 1:1,37
Länge in Meter: 2806
Gewicht: 20,6
Anzahl Akte: 6

LODZ GHETTO schildert die Geschichte des 1940 von den Nationalsozialisten errichteten jüdischen Ghettos im polnischen Łodź. Die Stadt war 1939 von den deutschen Truppen besetzt worden, im Februar des darauffolgenden Jahres wurden drei im Norden gelegene Viertel von Łodź zum Ghetto erklärt. Unter der deutschen Besatzung erhielt es den Namen ›Ghetto Litzmannstadt‹ (nach dem NSDAP-Mitglied Karl Litzmann). Von zentraler Bedeutung für das Ghetto war der sogenannte ›Judenälteste‹ Mordechai Chaim Rumkowski, der von den Nationalsozialisten als Vorsitzender des ›Judenrates‹ eingesetzt worden war. Als Leiter der vorgeblichen jüdischen Selbstverwaltung im Ghetto hatte er die Aufgabe, den Eingesperrten als Sprachrohr zu dienen. Der Film zeigt eindrücklich, dass Rumkowski jedoch blind für die Gefahren zu sein schien, die diesen Menschen und ihm selbst tatsächlich drohten. Für das Drehbuch zu LODZ GHETTO griffen Adelson und Taverna auf Tagebücher und andere Dokumente ehemaliger Ghetto-Insassen zurück. Der Film stützt sich außerdem auf die Publikation „Chronicle of the Lodz Ghetto“ des Historikers Lucjan Dobroszycki, eines Überlebenden des ›Ghettos‹, und auf Dokumente und Tagebucher weiterer Insassen wie beispielsweise Dawid Sierowiak, Oskar Rosenfeld und Oskar Singer.
Asynchron. Dokumentar- und Experimentalfilme zum Holocaust ( )
Alan Adelson    → Biografie anzeigen   

Kathryn Taverna    → Biografie anzeigen   
USA
1988
Englisch
1989
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