The Camera: Je or La Camera: I
Werk
Der Film handelt von den Beziehungen zwischen dem Sehen und jener Macht, die aus dem Akt der Bilderzeugung entsteht. Der erste Abschnitt von ‚The Camera: Je or La Camera: I‘ ist erschreckend, obschon es der didaktische Teil des Films ist. Der Betrachter/die Betrachterin starrt auf Fotomodelle, die aufgenommen und denen Anweisungen gegeben werden, wie man posiert. Die Angst, die wir auf dem Gesicht und dem Körper des Modells sehen (und die unsere Rolle als Zuschauer*in widerspiegelt) veranschaulicht die Angst, nicht in der Position des Zuschauers/der Zuschauerin zu verharren. Es ist, als beobachteten wir, wie wir uns fotografierten, als ob der Bildschirm, den wir beobachten, uns fotografiert.