Hasta cierto punto
Werk
Bis zu einem gewissen Punkt
Tomás Gutiérrez Alea
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Tomás Gutiérrez Alea, * 11. Dezember 1928 in Havanna, Kuba; † 17. April 1996 ebenda, ebenfalls bekannt unter seinem Spitznamen Titón, war ein kubanischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Er war richtungsweisend für das Neue Lateinamerikanische Kino. Zur gleichen Zeit wie Fidel Castro studierte Alea Jura an der Universität von Havanna. Nach dem Examen ging er nach Rom, wo er am Centro Sperimentale di Cinematografia eine Regieausbildung absolvierte. Hier lernte er Fernando Birri, Gabriel García Márquez, Oscar Torres und den Kameramann Néstor Almendros kennen. Beeinflusst vom italienischen Neorealismus, kehrte Alea 1953 nach Kuba zurück und wurde Mitglied der fortschrittlichen Kulturorganisation Unsere Zeit (Sociedad Cultural Nuestro Tiempo), der auch Alfredo Guevara, Santiago Álvarez, Julio García Espinosa und José Massip angehörten. Nach Auffassung der kubanischen Cineasten verfügte der Neorealismus über die besten Erfahrungen, um eine authentische Kinokultur in Kuba aufzubauen. Gemeinsam mit Espinosa drehte Alea 1955 den kurzen Dokumentarfilm „El mégano“ (Das Köhlerdorf) über das Leben von Köhlern und Holzarbeitern in den Sümpfen von Zapata südlich von Havanna. Obwohl der Film keine direkten Anklagen gegen die Batista-Diktatur enthielt, wurde er verboten, und einige an ihm Beteiligte wurden verhaftet. Heute gilt der Film als Ausgangspunkt für das Neue Kubanische Kino. Gemeinsam mit Espinosa baute er die Filmabteilung der Rebellen-Armee auf und beteiligte sich am Aufstand gegen die Batista-Diktatur. 1959 war er an der Gründung und am Aufbau des kubanischen Filminstituts Instituto Cubano del Arte e Industria Cinematográficos (ICAIC) beteiligt. Sein international bekanntester Film „Fresa y chocolate“ (Erdbeer und Schokolade, 1993) erhielt 1995 eine Oscar-Nominierung und wurde bei den 44. Internationalen Filmfestspielen in Berlin mit dem Silbernen Bären und dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet. Alea hinterließ nicht nur beeindruckende Filme, sondern auch zahlreiche Essays, die sich mit dem Medium Film beschäftigen, wie der bekannteste Essay: Dialéctica del espectador (Dialektik des Zuschauers). (Quelle:Wikipedia)
Tomás Gutiérrez Alea, * 11. Dezember 1928 in Havanna, Kuba; † 17. April 1996 ebenda, ebenfalls bekannt unter seinem Spitznamen Titón, war ein kubanischer Filmregisseur und Drehbuchautor. Er war richtungsweisend für das Neue Lateinamerikanische Kino. Zur gleichen Zeit wie Fidel Castro studierte Alea Jura an der Universität von Havanna. Nach dem Examen ging er nach Rom, wo er am Centro Sperimentale di Cinematografia eine Regieausbildung absolvierte. Hier lernte er Fernando Birri, Gabriel García Márquez, Oscar Torres und den Kameramann Néstor Almendros kennen. Beeinflusst vom italienischen Neorealismus, kehrte Alea 1953 nach Kuba zurück und wurde Mitglied der fortschrittlichen Kulturorganisation Unsere Zeit (Sociedad Cultural Nuestro Tiempo), der auch Alfredo Guevara, Santiago Álvarez, Julio García Espinosa und José Massip angehörten. Nach Auffassung der kubanischen Cineasten verfügte der Neorealismus über die besten Erfahrungen, um eine authentische Kinokultur in Kuba aufzubauen. Gemeinsam mit Espinosa drehte Alea 1955 den kurzen Dokumentarfilm „El mégano“ (Das Köhlerdorf) über das Leben von Köhlern und Holzarbeitern in den Sümpfen von Zapata südlich von Havanna. Obwohl der Film keine direkten Anklagen gegen die Batista-Diktatur enthielt, wurde er verboten, und einige an ihm Beteiligte wurden verhaftet. Heute gilt der Film als Ausgangspunkt für das Neue Kubanische Kino. Gemeinsam mit Espinosa baute er die Filmabteilung der Rebellen-Armee auf und beteiligte sich am Aufstand gegen die Batista-Diktatur. 1959 war er an der Gründung und am Aufbau des kubanischen Filminstituts Instituto Cubano del Arte e Industria Cinematográficos (ICAIC) beteiligt. Sein international bekanntester Film „Fresa y chocolate“ (Erdbeer und Schokolade, 1993) erhielt 1995 eine Oscar-Nominierung und wurde bei den 44. Internationalen Filmfestspielen in Berlin mit dem Silbernen Bären und dem Spezialpreis der Jury ausgezeichnet. Alea hinterließ nicht nur beeindruckende Filme, sondern auch zahlreiche Essays, die sich mit dem Medium Film beschäftigen, wie der bekannteste Essay: Dialéctica del espectador (Dialektik des Zuschauers). (Quelle:Wikipedia)
Kuba
1983
Spanisch
1984