Hare to Ke
Werk
Bericht über das japanische Dokumentarfilm-Kollektiv "Ogawa", das sich 1963 gründete und mit dem Entschluß aufs Land zog, andere Produktionszusammenhänge herzustellen. Zunächst ruhte die Filmarbeit, man paßte sich dem ruhigen Fluß des täglichen Dorflebens an. Der Film beobachtet den Alltag der Gruppenmitglieder, wobei ihre Filmarbeit ausgespart bleibt. Dank der ruhigen, klaren Einstellungen und schönen Landschaftspanoramen läßt er Zeit, sich auf die Lebensweise des Kollektivs einzulassen, und vermittelt so eine Vorstellung davon, was es bedeuten kann, "im Einklang mit der Natur" zu leben und zu arbeiten. (Filmdienst)