Guambianos
Werk
GUAMBIANOS ist ein Film über den Uberlebenskampf einer Indianergemeinde
im Südwesten Kolumbiens. Die Guambianos werden, wie die Indio-Völker überall in Lateinamerika, von der Gefräßigkeit unserer modernen Gesellschaft bedroht. Sie haben zu wenig Land, um ihre Bedürfnisse zu befriedigen; sie leiden unter ökonomischem Mangel, unzulänglicher Erziehung und Krankenversorgung, unter kultureiler Intoleranz und Diskriminierung, und in
jüngster Zeit unter Unterdrückung, die bis zu Folter und Mord geht.
Die Guambianos haben lange einen Krieg mit den kolumbianischen Behörden geführt, um ihre ethnische Eigenart und kulturelle Identität zu wahren. Sie versuchten sich der legalen Kanäle zu bedienen, um eine Anerkennung ihrer Rechte zu erreichen, ohne zu gewalttätigen Mitteln wie Landbesetzungen zu greifen. Diese Methoden erwiesen sich aber als unzulänglich. Die Situation der Guambianos wird immer schwieriger, da die räuberischen Ansprüche der
Außenwelt ihre Kultur mehr und mehr auszehren. (...)
Der Film ist ein Porträt des Alltagslebens einer Gruppe von Guambianos, die eine Kooperative gegründet haben, um dem Prozeß der kulturellen Auflösung zu widerstehen. Sie versuchen auch, untergehende Werte des kollektiven Handelns wieder aufleben zu lassen. In dem Füm sehen wir, wie diese Prinzipien in einer überwiegend feindlich eingestellten Welt funktionieren. Die Gebräuche der Guambianos werden gezeigt: eine Hochzeit und ein Begräbnis bringen indianische und katholische Elemente miteinander in Verbindung, während eine rituelle Reinigungszeremonie von der Zeit nicht angegriffen wurde. Der Kampf um Landbesitz ist das eigentliche
Thema des Films.
im Südwesten Kolumbiens. Die Guambianos werden, wie die Indio-Völker überall in Lateinamerika, von der Gefräßigkeit unserer modernen Gesellschaft bedroht. Sie haben zu wenig Land, um ihre Bedürfnisse zu befriedigen; sie leiden unter ökonomischem Mangel, unzulänglicher Erziehung und Krankenversorgung, unter kultureiler Intoleranz und Diskriminierung, und in
jüngster Zeit unter Unterdrückung, die bis zu Folter und Mord geht.
Die Guambianos haben lange einen Krieg mit den kolumbianischen Behörden geführt, um ihre ethnische Eigenart und kulturelle Identität zu wahren. Sie versuchten sich der legalen Kanäle zu bedienen, um eine Anerkennung ihrer Rechte zu erreichen, ohne zu gewalttätigen Mitteln wie Landbesetzungen zu greifen. Diese Methoden erwiesen sich aber als unzulänglich. Die Situation der Guambianos wird immer schwieriger, da die räuberischen Ansprüche der
Außenwelt ihre Kultur mehr und mehr auszehren. (...)
Der Film ist ein Porträt des Alltagslebens einer Gruppe von Guambianos, die eine Kooperative gegründet haben, um dem Prozeß der kulturellen Auflösung zu widerstehen. Sie versuchen auch, untergehende Werte des kollektiven Handelns wieder aufleben zu lassen. In dem Füm sehen wir, wie diese Prinzipien in einer überwiegend feindlich eingestellten Welt funktionieren. Die Gebräuche der Guambianos werden gezeigt: eine Hochzeit und ein Begräbnis bringen indianische und katholische Elemente miteinander in Verbindung, während eine rituelle Reinigungszeremonie von der Zeit nicht angegriffen wurde. Der Kampf um Landbesitz ist das eigentliche
Thema des Films.