Ploy
Werk
Inspiriert vom Tagebuch einer Arbeitsmigrantin verwebt PLOY unterschiedliche soziale und künstlerische Fäden: Das Leben einer thailändischen Migrantin und Sexarbeiterin namens Ploy, die in einem Dschungel-Bordell in Singapur arbeitet; die Geschichten anderer Arbeitsmigrant*innen; eine Erkundung der Wälder und Parks Singapurs; und den Prozess, mittels dessen der Filmemacher in Ploys Erfahrungswelt eintaucht und diese nachvollzieht. PLOY ist gleichzeitig eine Protagonistin und eine Collage aus verschiedenen visuellen Formen, darunter Malerei, Fotografie, Foto-Roman, Kleinbilddiaprojektion, Briefe und ein Herbarium. All diese visuellen Medien kommen bei der Rekonstruktion von Ploys Reise zum Einsatz. (Prapat Jiwarangsan)
