hortus
Werk
Dieser experimentelle Fotofilm handelt von der Landwirtschaft und davon, wie wir mit unserer Umwelt umgehen. Im Jahr 2014 begann ich, die Beete meiner Heilkräuter ein Jahr lang durchgehend zu fotografieren. Mich interessierte, wie die Pflanzen und Beete ihre Farben verändern. Weiterhin reduzierte ich die Fotos auf die puren Farbwerte, ließ diese sich in einem klassischen Spektrometer-Analyseraster bewegen. Der zweite Teil beginnt mit dem Plan des St. Galler Gartens und geht weiter mit der Vorstellung, wie es aussehen könnte, wenn nach der Zerstörung der Umwelt die letzten Zeugnisse eines Gartens wissenschaftlich untersucht werden würden. „hortus“ bedeutet, dass es sich um einen abgegrenzten Garten handelt, der ideal bepflanzt und gepflegt wird. Er ist ein Stück kultivierte Natur und soll die geregelte und bestmögliche Form der gesamten Flora darstellen. Ein künstlicher Akt, sich den Garten Eden vorzustellen und als Modell zu erschaffen. (Karø Goldt)