The Sound of Insects – Record of a Mummy
Werk
Ein radikaler Film über ein radikales Thema: Im tiefen Wald findet der Jäger S. im abgelegensten Waldstrich des Landes die Mumie eines etwa 40-jährigen Mannes. Aufgrund der minuziösen Aufzeichnung des Toten stellt sich heraus, dass der Mann im vorhergegangenen Sommer Selbstmord durch Verhungern begangen hatte.
Eine sehr persönliche Annäherung an einen fiktionalen Text, welcher wiederum auf einer wahren Begebenheit beruht. Ein filmisches Manifest für das Leben, herausgefordert durch den radikalen Verzicht darauf. Nach der Novelle «Miira ni naru made» von Shimada Masahiko. Auf Grund einer wahren Geschichte.
„THE SOUND OF INSECTS (…) ist ein mutiger, intelligenter, formal brillanter und emotional tief berührender Film. Ausgehend von einem seinerseits auf einer wahren Begebenheit beruhenden, dramatischen Monolog des Japaners Masahiko Shamida, setzt sich der Schweizer Peter Liechti darin mit einem der letzten Tabuthemen der westlichen Gesellschaft, dem Freitod, auseinander. Die stringente künstlerische Form, gepaart mit Liechtis ausgeprägtem Sinn für alles tief Humane – der Filmemacher assoziiert zu den im Off vorgetragenen, tagebuchartigen Texten Bilder des täglichen Lebens, Bild- und Ton-Aufnahmen des mitten im Wald gelegenen Tatorts, Ausschnitte aus deutschen Liedern gesungen von Männern, sowie experimentelle Musik von Norbert Möslang – lassen diesen Film übers bedrückend langsame Sterben eines Mannes zur berückenden Ode ans Leben werden.“ (MaerzMusik, Berliner Festspiele)
Eine sehr persönliche Annäherung an einen fiktionalen Text, welcher wiederum auf einer wahren Begebenheit beruht. Ein filmisches Manifest für das Leben, herausgefordert durch den radikalen Verzicht darauf. Nach der Novelle «Miira ni naru made» von Shimada Masahiko. Auf Grund einer wahren Geschichte.
„THE SOUND OF INSECTS (…) ist ein mutiger, intelligenter, formal brillanter und emotional tief berührender Film. Ausgehend von einem seinerseits auf einer wahren Begebenheit beruhenden, dramatischen Monolog des Japaners Masahiko Shamida, setzt sich der Schweizer Peter Liechti darin mit einem der letzten Tabuthemen der westlichen Gesellschaft, dem Freitod, auseinander. Die stringente künstlerische Form, gepaart mit Liechtis ausgeprägtem Sinn für alles tief Humane – der Filmemacher assoziiert zu den im Off vorgetragenen, tagebuchartigen Texten Bilder des täglichen Lebens, Bild- und Ton-Aufnahmen des mitten im Wald gelegenen Tatorts, Ausschnitte aus deutschen Liedern gesungen von Männern, sowie experimentelle Musik von Norbert Möslang – lassen diesen Film übers bedrückend langsame Sterben eines Mannes zur berückenden Ode ans Leben werden.“ (MaerzMusik, Berliner Festspiele)