Imaginary Explosions, episode 2, Chaitén
Werk
IMAGINARY EXPLOSIONS folgt einer Gruppe transfeministischer Wissenschaftler*innen, die dem Wunsch der Erde nachkommen wollen, alle Vulkane gleichzeitig ausbrechen zu lassen. Sie interpretieren vulkanische Aktivitäten verschiedener Orte und Zeiten und verfolgen ein gemeinsames Ziel: technisch-wissenschaftliche Instrumente von ihrer militärischen und wirtschaftlichen Macht zu befreien und sie wieder in den Dienst der Erde zu stellen. Als Signale aus einer Höhle am Fuße des Chaitén-Vulkans in Chile eintreffen, verschwimmen die fiktiven Erzählungen des Films mit der realen Forschung einer archäologischen Expedition.
Der Film untersucht mithilfe von Geologie und verkörpertem Wissen, wie uns Tiefenzeit und Kommunikation zwischen Spezies bei einer radikalen Transformation des Planeten helfen könnten. Künstler*innen und Wissenschaftler*innen, deren Arbeit im realen Leben die Grenzen von Wissenschaft und Kultur erweitert, spielen in den Videos fiktionalisierte Versionen ihrer selbst und wirken an den Partituren, Erzählungen und Skulpturen der Erzählungen mit. Die spekulative, fiktive Kosmologie erforscht, welche Versionen von Gegenwart und Zukunft möglich werden, wenn wir beginnen, über den Rahmen des Menschlichen hinauszudenken.
Der Film untersucht mithilfe von Geologie und verkörpertem Wissen, wie uns Tiefenzeit und Kommunikation zwischen Spezies bei einer radikalen Transformation des Planeten helfen könnten. Künstler*innen und Wissenschaftler*innen, deren Arbeit im realen Leben die Grenzen von Wissenschaft und Kultur erweitert, spielen in den Videos fiktionalisierte Versionen ihrer selbst und wirken an den Partituren, Erzählungen und Skulpturen der Erzählungen mit. Die spekulative, fiktive Kosmologie erforscht, welche Versionen von Gegenwart und Zukunft möglich werden, wenn wir beginnen, über den Rahmen des Menschlichen hinauszudenken.