Desert View
Werk
Deutschland, Ägypten
2018
Arabisch
Ein Film von Daniel Kötter/Constanze Fischbeck und der Familie Barakat
Der Film DESERT VIEW widmet sich der Untersuchung von Bau - und Wohnformen in der halbfertig gebauten Satellitenstadt Madinaty, in der Wüste östlich Kairos gelegen. Der Titel „Desert View“ spielt auf von Hollywood inspirierte Namensgebungen von compound Architektur rund um Kairo an und auf die vielbeschworene Sicht aus dem Villenfenster, die sich in den gated communities immer auf die künstlichen Landschaften im Inneren des compounds und niemals auf den Blick in die eigentliche Wüstenlandschaft Ägyptens bezieht.
Madinaty ist eine komplett privatwirtschaftlich errichtete Stadt, die von sich sagt, im Gegensatz zu einer gated community, eine offene, aber in sich abgeschlossene und gesicherte Stadt zu sein. Sämtliche öffentliche Dienste werden nicht vom Staat, sondern von der arabischen Immobiliengesellschaft Talaat Mustafa bereitgestellt.
Der Film DESERT VIEW entstand innerhalb eines vierwöchigen Residenzexperiments, zu der die Filmemacher die Drei-Gene-rationen-Familie Barakat aus dem ashweyat (informelles Wohnviertel) Bashtil eingeladen hatte, als eine Art filmisches Tagebuch. Die temporären Bewohner von Madinaty, Filmemacher und Familie Barakat, hielten ihre Beobachtungen und Erfahrungen von Architektur und ihrem Gebrauch aus ihrer jeweiligen Perspektive und mit ihren je eigenen Kameras fest. Zwei Aussenperspektiven auf die Wüstenträume der ägyptischen Mittel - und Oberschicht.
Ebenso Teil des Projekts waren diskursive Abende, zu denen Filmemacher und Familie Barakat, neue und alte Nachbarn, Architekten, Künstler und Urbanisten aus Kairo in das Wohnzimmer der Villa eingeladen haben. Hier wurden die verschiedenen Perspektiven zum Thema „Wie wollen wir wohnen?“ diskutiert und dokumentiert.
mit: Amal, Asmaa, Faris und Mahmoud Barakat
Kamera: Daniel Kötter, Constanze Fischbeck, Amal, Asmaa und Mahmoud Barakat
Schnitt: Daniel Kötter, Constanze Fischbeck
Ton: Mohab Ezz, Ziad Ezzat
Tongestaltung: Jochen Jezussek
Produktion: Inas Elwakil, Dalia Fakhr, Hussein Elshafei
Übersetzungen: Kamila Metwaly, Mona von Hefni, Inas Elwakil, Dalia Fakhr
mit freundlicher Unterstützung: Goethe Institut Kairo
Der Film DESERT VIEW widmet sich der Untersuchung von Bau - und Wohnformen in der halbfertig gebauten Satellitenstadt Madinaty, in der Wüste östlich Kairos gelegen. Der Titel „Desert View“ spielt auf von Hollywood inspirierte Namensgebungen von compound Architektur rund um Kairo an und auf die vielbeschworene Sicht aus dem Villenfenster, die sich in den gated communities immer auf die künstlichen Landschaften im Inneren des compounds und niemals auf den Blick in die eigentliche Wüstenlandschaft Ägyptens bezieht.
Madinaty ist eine komplett privatwirtschaftlich errichtete Stadt, die von sich sagt, im Gegensatz zu einer gated community, eine offene, aber in sich abgeschlossene und gesicherte Stadt zu sein. Sämtliche öffentliche Dienste werden nicht vom Staat, sondern von der arabischen Immobiliengesellschaft Talaat Mustafa bereitgestellt.
Der Film DESERT VIEW entstand innerhalb eines vierwöchigen Residenzexperiments, zu der die Filmemacher die Drei-Gene-rationen-Familie Barakat aus dem ashweyat (informelles Wohnviertel) Bashtil eingeladen hatte, als eine Art filmisches Tagebuch. Die temporären Bewohner von Madinaty, Filmemacher und Familie Barakat, hielten ihre Beobachtungen und Erfahrungen von Architektur und ihrem Gebrauch aus ihrer jeweiligen Perspektive und mit ihren je eigenen Kameras fest. Zwei Aussenperspektiven auf die Wüstenträume der ägyptischen Mittel - und Oberschicht.
Ebenso Teil des Projekts waren diskursive Abende, zu denen Filmemacher und Familie Barakat, neue und alte Nachbarn, Architekten, Künstler und Urbanisten aus Kairo in das Wohnzimmer der Villa eingeladen haben. Hier wurden die verschiedenen Perspektiven zum Thema „Wie wollen wir wohnen?“ diskutiert und dokumentiert.
mit: Amal, Asmaa, Faris und Mahmoud Barakat
Kamera: Daniel Kötter, Constanze Fischbeck, Amal, Asmaa und Mahmoud Barakat
Schnitt: Daniel Kötter, Constanze Fischbeck
Ton: Mohab Ezz, Ziad Ezzat
Tongestaltung: Jochen Jezussek
Produktion: Inas Elwakil, Dalia Fakhr, Hussein Elshafei
Übersetzungen: Kamila Metwaly, Mona von Hefni, Inas Elwakil, Dalia Fakhr
mit freundlicher Unterstützung: Goethe Institut Kairo