Finding Things I Don't Want To Find
Werk
Der Essay Film FINDING THINGS I DON’T WANT TO FIND ist das Ergebnis einer sechsjährigen dokumentarischen Recherche und entwickelt eine experimentelle Ethnographie über materielle und immaterielle Begegnungen in einem kleinen Heimatkunde Museum in Südkalifornien. Das Museum, als obskures historisches Denkmal sowohl den ursprünglichen Einwohnern als auch den ersten weißen Siedlern gewidmet, ist gleichzeitig auch ein sozialer Brennpunkt und Umschlagplatz für ein Sammelsurium ausrangierter Dinge. FINDING THINGS I DON’T WANT TO FIND nimmt das Museumsarchiv, in dem sich historisches, persönliches und weggeworfenes auf ungewöhnliche Weise mit Ausstellungsobjekten vermischt, als Ausgangspunkt und fragt wie in diesem Umfeld Geschichte gemacht, präsentiert, und gelebt wird. Der Film beobachtet wie sich der Caretaker (Hausmeister) des Museums seinen Aufgaben und Sammlungen widmet und wie exzentrische Praktiken und widerspenstige Gegenstände die offizielle Geschichte des Museums untergraben.