Wosa (Coyote's Burden Basket)
Werk
Zwei sich gegenüberstehende Kameras umkreisen von Sonnenaufgang bis -untergang den Ubehebe-Krater im Death Valley. Alle 20 Sekunden wird ein Standbild gemacht, es entstehen zwei Halbkreise aus je 2931 Einzelbildern.
Für Geologen ist der 150 Meter tiefe Krater das Ergebnis einer hydrovulkanischen Explosion vor 7000 Jahren. Die Timbisha-Shoshone, die das Death Valley seit über 1000 Jahren bewohnen, nennen den Krater WOSA, was „Kojotes Lastenkorb“ bedeutet. Für sie ist er ein heiliger Ort, der von einem erschöpften Kojoten erschaffen wurde.
„Damals waren die Menschen noch klein. Kojote trug sie in einem großen Korb auf seinem Rücken. Nach einer langen Reise wurde Kojote müde. Als er zu einem Ort am nördlichen Ende des Tales kam, setzte er seine Last ab. Kaum war er eingeschlafen, kletterten die Menschen aus dem Korb.“ (Historic Preservation Committee of the Timbisha Shoshone Tribe)
Die Mythen beschreiben die Bewegung der Timbisha-Shoshone durch die Landschaft und zeigen eine mythisch-spirituelle Dimension des Ethos der Nachhaltigkeit auf. In Erzählungen der Siedler oder der Beschreibung der Nationalparkbehörden sind diese Informationen mit keinem Wort erwähnt und werden aus der Mikrogeschichte der Region ausgeblendet.
Für Geologen ist der 150 Meter tiefe Krater das Ergebnis einer hydrovulkanischen Explosion vor 7000 Jahren. Die Timbisha-Shoshone, die das Death Valley seit über 1000 Jahren bewohnen, nennen den Krater WOSA, was „Kojotes Lastenkorb“ bedeutet. Für sie ist er ein heiliger Ort, der von einem erschöpften Kojoten erschaffen wurde.
„Damals waren die Menschen noch klein. Kojote trug sie in einem großen Korb auf seinem Rücken. Nach einer langen Reise wurde Kojote müde. Als er zu einem Ort am nördlichen Ende des Tales kam, setzte er seine Last ab. Kaum war er eingeschlafen, kletterten die Menschen aus dem Korb.“ (Historic Preservation Committee of the Timbisha Shoshone Tribe)
Die Mythen beschreiben die Bewegung der Timbisha-Shoshone durch die Landschaft und zeigen eine mythisch-spirituelle Dimension des Ethos der Nachhaltigkeit auf. In Erzählungen der Siedler oder der Beschreibung der Nationalparkbehörden sind diese Informationen mit keinem Wort erwähnt und werden aus der Mikrogeschichte der Region ausgeblendet.