Farewell My Lovelies
Werk
Gracie und Ginny Kennedy, Zwillingsschwestern aus Kalifornien, erregten in den 70er Jahren öffentliches Aufsehen, als sie eine eigene Sprache entwickelten. Dem Unbehagen, das diese von der Umwelt abgekoppelte Sprachgemeinschaft bei Fachleuten ebenso wie in der Öffentlichkeit hervorrief, begegnete man mit einem therapeutischen Eingriff, als dessen Resultat nur die sprachliche und damit soziale Wiedereingliederung der Mädchen gelten konnte. Gorin fokussiert in seinem Film die sozialen und politischen Dimensionen von Sprache und Kommunikation, indem er das aufgebauschte Medieninteresse an den Mädchen genauso untersucht wie die Umstände, unter denen das Zwillingspaar aufwuchs.