De Spiegel
Werk
In einer langsamen Studie des Interieurs, kreist die Kamera durch den Raum während im Hintergrund eine Ballade gesungen wird. Gäste sitzen in kleinen Gruppen an der Bar und hinter der Theke finden wir schließlich unsere Sängerin, die Barfrau.
Unterschiedliche Sprachen existieren nebeneinander im gleichen Raum. Die Bar mit ihren Wänden voller Souvenirs, Andenken und Artefakten erinnert, unterstrichen vom entspannten Habitus der Gäste, an ein Wohnzimmer und verortet sich so zwischen privatem und öffentlichen Raum.
Den Angelpunkt dieses surrealen Moments bildet die tiefe Hingabe der Sängerin, ihre Präsenz und gleichzeitige Isolation und die gesellige Gleichgültigkeit ihres Publikums. Die Bar als ein Ort der Sehnsucht und Entfremdung.
Die Entscheidung das Video ohne Untertitel zu präsentieren, schließt es das Publikum in Wiederspieglung der Thematik, mit ein in ein linguistisches Spiel zwischen Teilhabe und Ausschluss.
DE SPIEGEL betont eine Sprache die sich zusammensetzt aus Gesten, Musik und der Stimme, eine Vernakularsprache, eine Art poröses Mosaik, das sich nicht allein auf Worte verlässt.
Unterschiedliche Sprachen existieren nebeneinander im gleichen Raum. Die Bar mit ihren Wänden voller Souvenirs, Andenken und Artefakten erinnert, unterstrichen vom entspannten Habitus der Gäste, an ein Wohnzimmer und verortet sich so zwischen privatem und öffentlichen Raum.
Den Angelpunkt dieses surrealen Moments bildet die tiefe Hingabe der Sängerin, ihre Präsenz und gleichzeitige Isolation und die gesellige Gleichgültigkeit ihres Publikums. Die Bar als ein Ort der Sehnsucht und Entfremdung.
Die Entscheidung das Video ohne Untertitel zu präsentieren, schließt es das Publikum in Wiederspieglung der Thematik, mit ein in ein linguistisches Spiel zwischen Teilhabe und Ausschluss.
DE SPIEGEL betont eine Sprache die sich zusammensetzt aus Gesten, Musik und der Stimme, eine Vernakularsprache, eine Art poröses Mosaik, das sich nicht allein auf Worte verlässt.