Margrets Film
Werk
Margret liegt mit Metastasen im Bauch in einem Hospiz. Auf ihren Anruf, sie habe sich nackt gemacht, ihr Mann solle ein Foto davon machen, “ein Foto für die Kunst”, macht er die Videoaufzeichnung ihres Sterbens. Es ist auch eine Hommage an ihn als Filmer, der das Leben als Kunst betrachtet, ein Film höchster Intimität, womit sich auf wunderbare Weise ihr beider Leben erfüllt. Eine Zumutung für Menschen, die in diesem Vorgang vor allem das Private und ein Geheimnis sehen.
Margret liegt im Sterben. Sie hat sich nackt gemacht und bittet ihren Mann, davon ein Foto zu machen: „ein Foto für die Kunst“. Ihr Wunsch ist eine Hommage an ihn als Filmer, der das Leben als Kunst betrachtet, womit sich auf wundersame Weise ihr beider Leben erfüllt.
Der Film ist eine unerträgliche Zumutung für Menschen, die in diesem Vorgang vor allem das Private und ein Geheimnis sehen. (Lutz Mommartz)
