When The Dogs Talked
Werk
Ausgehend von der Gruppenreinigung eines überfüllten Hauses in Darwin, betrachtet der Film WHEN THE DOGS TALKED das dringliche Problem der Wohnungsknappheit für die indigene Bevölkerungsgruppe im Norden Australiens. Die Szenerie wechselt, als eine Frau die Stadt für den Busch verlässt, auf der Suche nach ihrer Schwester (die Besitzerin des Hauses), in der Hoffnung, eine Lösung für die Überfüllung zu finden. Das Collective demonstriert eine meisterhafte Kontrolle über Spannung und Freisetzung mit Szenen der Entspannung und Zeitlosigkeit im Buschland, die in einem krassen Gegensatz zu dem Chaos des Stadtlebens stehen. Aufgrund der zunehmend ausgeprägten Dichotomie zwischen Stadt- und Buschleben in Darwin - und den von der Regierungsintervention hervorgebrachten Vergünstigungen und Nachteilen – vermitteln die Charaktere des Films eine Realität, in der die Intervention einen überwältigenden negativen Effekt sowohl auf das Leben als auch auf die Seelen der indigenen Australier ausübt. Dabei demonstriert das Kollektiv, wie das Fehlen eines Selbstbewusstseins diesen Prozess fortschreibt.