Studies on the Ecology of Drama
Werk
„Wie stellt man lebende Dinge dar? Wie nähert man sich ihnen? Wie vermittelt man eine andere Art des Seins, die Welt eines anderen Lebewesens? Wie überführt man dies in ein fortlaufendes Ereignis, das Teil unserer Vorstellung von Realität wird?“ STUDIES ON THE ECOLOGY OF DRAMA nutzt Methoden der Darstellung als Weg, sich in die Gesellschaft anderer Lebewesen zu begeben. Der Film untersucht Narrative des ökologischen Bewegtbilds und fokussiert dabei auf die Aspekte Darstellung, Abbildung und Einbildung im Kontext bewegter Bilder. Um eine Ökologie des Dramas sichtbar zu machen, müssen eine reflexive Distanz sowie eine gegenständliche Ebene eingeführt werden. Sowohl der technologische Aufnahmeprozess, als auch die Ausdrucksformen des Bewegtbilds müssen so erkennbar gemacht werden. Eine menschliche Darstellerin leitet uns in Form einer Lecture-Performance durch den Film. Sie stellt seine Themen vor, indem sie ihre Umgebung – eine Wiese, einen Wald, einen Garten, eine Weide – verschiedenen Reduktionen unterzieht. Andere Darsteller im Film sind: ein Gebüsch, ein Wacholderstrauch, ein Mauersegler, ein Pferd, ein Zitronenfalter und eine menschliche Akrobatentruppe.