Father Don't You See
Werk
Dieser fünfminütige Film basiert auf zwei Geschichten, die jeweils in Gestalt von Fotografien und Texten präsentiert werden. Die Fotografien erzählen von Goethes Ballade Erlkönig, die später von Schubert unter gleichnamigen Titel vertont wurde. Die ins Englische übersetzten Zeilen der Ballade sind wie Graffiti auf verlassene Autos in New York City gesprüht und werden synchron mit Schuberts Komposition, in einer Interpretation von Liszt am Klavier, vorgeführt, in einer Kombination mit Fragmenten aus der Freudschen Traumdeutung über das brennende Kind. Sowohl Goethes Gedicht als auch der Traumtext des Patienten (des “Wolfsmannes”) sind düstere, heraufbeschwörende Narrative, deren unheimliche Parallelen der Film offenbart.
