Post Future Past Perfect
Werk
Der 1978 fertiggestellte 16-mm-Film Future Perfect basiert auf einer Serie von algorithmischen Folgen, die besagen, wie verschiedene Markierungen, etwa Rechtecke, Kurven, Punkte, auf den Film zu bringen sind. Jeder Algorithmus beschreibt eine abnehmende mathematische Serie, die den Ort und die Zeit für das Auftreten dieser spezifischen Markierungen determiniert. Beispielsweise: “Um einige Kader wird ein Rechteck gezeichnet sein. Die Nummern der Kadern zwischen den Zeichnungen nehmen entsprechend der Fibonacci-Folge ab.” In einem düsteren Studio folgt die Kamera in ihren vielgestaltigen Bewegungen den Algorithmen. Die Markierungen sind nach der Filmentwicklung händisch mit Tinte aufgetragen. 27 Jahre später fügten wir weitere algorithmisch bestimmte Zeichen dazu, jedoch computergeneriert, durch einen digitalen Transfer auf Film.