inHeim
Werk
inHeim erforscht das künstlerische Potential der Stereokinematografie.
Ich halte die Möglichkeiten der Stereoskopie für so kraftvoll wie die des Tons bzw. der Farbe im Film.
Ich sehe den Grund für den seltenen Einsatz der Stereoskopie in einem künstlerischen Problem: Annähernd alle stereoskopischen Bilder beschränken sich auf Motive, die sich auch einäugig – monoskopisch – erschließen. Es besteht also keine Notwendigkeit der Stereoskopie, solange diese lediglich die Wahrhaftigkeit des Bildes steigert.
So ist es das zentrale Ziel meiner künstlerischen Forschung, die Methode der Stereoskopie über die Wahrhaftigkeitssteigerung des Bildes hinaus zu einer eigenständigen künstlerischen Gestaltungsebene zu entwickeln.
inHeim ist ein weiteres Experiment zu dieser Untersuchung. Bei diesem Film steht das Verhältnis von Kasch zu Kader im Fokus. inHeim besteht aus einem System von stereoskopischen Innenräumen. Lediglich das Licht exploriert die Szenerie. Eine Frauenfigur wandelt umher, begleitet von ihrem eigenen Schatten. Sie ist an- und abwesend zugleich. Die Räume verschmelzen zu einem Metaraum. Vorher und Nachher fallen zusammen.
Der Film ist, basierend auf einer Partitur, als System organisiert. Seine Elemente sind um fünf Symmetrieachsen gruppiert. Durch ein definiertes Muster greifen die Elemente unter sich verändernden Bedingungen ineinander. Parallelen und Wiederholungen entwickeln Synergien und Redundanzen.
"Die Geister und ihre Schatten, die inHeim durchschreiten, leben in einer Welt, in der nicht nur Licht, sondern auch Dunkelheit projiziert werden kann. Die technische Umkehrbarkeit der Welt und ihrer Bedingungen wird hier zu einem Grundelement von Erzählung." Heinz Emigholz, DVD-Edition des Filminstituts, UdK-Berlin, 2008
Ich halte die Möglichkeiten der Stereoskopie für so kraftvoll wie die des Tons bzw. der Farbe im Film.
Ich sehe den Grund für den seltenen Einsatz der Stereoskopie in einem künstlerischen Problem: Annähernd alle stereoskopischen Bilder beschränken sich auf Motive, die sich auch einäugig – monoskopisch – erschließen. Es besteht also keine Notwendigkeit der Stereoskopie, solange diese lediglich die Wahrhaftigkeit des Bildes steigert.
So ist es das zentrale Ziel meiner künstlerischen Forschung, die Methode der Stereoskopie über die Wahrhaftigkeitssteigerung des Bildes hinaus zu einer eigenständigen künstlerischen Gestaltungsebene zu entwickeln.
inHeim ist ein weiteres Experiment zu dieser Untersuchung. Bei diesem Film steht das Verhältnis von Kasch zu Kader im Fokus. inHeim besteht aus einem System von stereoskopischen Innenräumen. Lediglich das Licht exploriert die Szenerie. Eine Frauenfigur wandelt umher, begleitet von ihrem eigenen Schatten. Sie ist an- und abwesend zugleich. Die Räume verschmelzen zu einem Metaraum. Vorher und Nachher fallen zusammen.
Der Film ist, basierend auf einer Partitur, als System organisiert. Seine Elemente sind um fünf Symmetrieachsen gruppiert. Durch ein definiertes Muster greifen die Elemente unter sich verändernden Bedingungen ineinander. Parallelen und Wiederholungen entwickeln Synergien und Redundanzen.
"Die Geister und ihre Schatten, die inHeim durchschreiten, leben in einer Welt, in der nicht nur Licht, sondern auch Dunkelheit projiziert werden kann. Die technische Umkehrbarkeit der Welt und ihrer Bedingungen wird hier zu einem Grundelement von Erzählung." Heinz Emigholz, DVD-Edition des Filminstituts, UdK-Berlin, 2008