Soul Research Laboratory I-IV
Werk
Karø Goldt schafft in ihrer Installation einen in seiner leuchtenden Farbigkeit geradezu haptisch erfahrbaren Bild – und Klangraum, der in seiner Stofflichkeit einen inneren Erfahrungsraum erahnen lässt.
Ausgehend von einem Foto- porträt finden die minimalen Bewegungen des Gesichts in der Großaufnahme in einem kinematographischen Raum statt, der sich dadurch aus- zeichnet, dass Enthüllung und Verhüllung des Innen- lebens in der Anschau- barkeit gleich- zeitig stattfinden. Wir können die Erscheinung deuten, aber nicht eindeutig bestimmen. Die Spannung liegt in dem Zwischenbereich von Verhül- lung und Enthüllung und das ist Wirkung und Ziel des reinen sinnlichen Bildes, wie es Karø Goldt in ihren Bewegt- bildern entfaltet.
In der Sichtbarmachung des an sich Unsichtbaren erfährt der Betrachter eine intensive Annäherung an das Unaus- sprechliche, das sich jeglicher spezifischen Zuschreibung entzieht. Die in ihrem minimalistischen Gestus die Bilder umhüllende elektro- nische Musik unterstützt das Moment der Einschreibung von Bedeutung und gleichzeitigen Entzugs derselben im Fluss der stetigen Wandlung des Gesichts in der Großaufnahme, das sich zum Bild einer Seelenlandschaft generiert.
Die Filme können auch als Single Screening gezeigt und einzeln entliehen werden.
Ausgehend von einem Foto- porträt finden die minimalen Bewegungen des Gesichts in der Großaufnahme in einem kinematographischen Raum statt, der sich dadurch aus- zeichnet, dass Enthüllung und Verhüllung des Innen- lebens in der Anschau- barkeit gleich- zeitig stattfinden. Wir können die Erscheinung deuten, aber nicht eindeutig bestimmen. Die Spannung liegt in dem Zwischenbereich von Verhül- lung und Enthüllung und das ist Wirkung und Ziel des reinen sinnlichen Bildes, wie es Karø Goldt in ihren Bewegt- bildern entfaltet.
In der Sichtbarmachung des an sich Unsichtbaren erfährt der Betrachter eine intensive Annäherung an das Unaus- sprechliche, das sich jeglicher spezifischen Zuschreibung entzieht. Die in ihrem minimalistischen Gestus die Bilder umhüllende elektro- nische Musik unterstützt das Moment der Einschreibung von Bedeutung und gleichzeitigen Entzugs derselben im Fluss der stetigen Wandlung des Gesichts in der Großaufnahme, das sich zum Bild einer Seelenlandschaft generiert.
Die Filme können auch als Single Screening gezeigt und einzeln entliehen werden.