Hella Hirsch und ihre Freunde

Werk


Asynchron. Dokumentar- und Experimentalfilme zum Holocaust ( )
Barbara Kasper    → Biografie anzeigen   
Lothar Schuster    → Biografie anzeigen   
Dieter Chill
Deutschland
2007
Deutsch

1934 lernte Hella Hirsch, einer jungen Jüdin aus Berlin, mit 14 Jahren den Widerstandskreis um Herbert Baum kennen. Sie widersetzten sich den Verordnungen der Nationalsozialisten, indem sie versuchten, weiterhin normal zu leben. Sie veranstalteten Schallplattenabende, machten Gruppenfahrten ins Umland, obwohl Juden dies per Gesetz untersagt war. Der Film ist der Versuch, dokumentarisch zu arbeiten, ohne Zeitzeugen. Barbara Kasper und Lothar Schuster erzählen die Geschichte an Orten in Berlin, die für Hella Hirsch wichtig waren. Sie arbeiten mit den Elementen Fotografie, Text, Schrift und Archivton. Der Film ist sehr streng und karg gebaut, das Konzept schlüssig und durchdacht. Der Kontrast der kühlen Bilder und die Stimmen im Off ergänzen sich. Vieles setzt sich im emotionalen Hall erst in Kopf und Herz der Zuschauer zusammen.