Dayereh mina
Werk
Der Kreis
Dariush Mehrjui
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Dariush Mehrjui, * 8. Dezember 1939 in Teheran, Iran; † 14. Oktober 2023, gehörte zu den Pionieren des Neuen Iranischen Films (Mowdsch-e Now). 1959 ging er nach Kalifornien, um Film zu studieren. Er nahm an einigen Filmkursen unter der Leitung von Renoir teil, wechselte dann aber zur Philosophie. Nach seinem Studienabschluß 1964 gründete er mit anderen Iranern, die die zeitgenössische Literatur ihrer Heimat im Westen bekannt machen wollten, die Literaturzeitschrift 'The Pars Review'.
Er schrieb sein erstes Drehbuch, eine Liebesgeschichte, die auf einer alten persischen Erzählung basiert, und kehrte mit der Absicht in den Iran zurück, einen Film daraus zu machen. Aber aus dem Projekt wurde nichts; stattdessen drehte er Diamond 33, eine Parodie auf die James-Bond-Filme. Sein zweiter Spielfilm, The Cow (Die Kuh) brachte ihm nationale und internationale Anerkennung. The Cow gehörte zu den allerersten Projekten, die staatliche Förderung erhielten, allerdings wurde er von den Zensoren des Schahs wegen der düsteren Bilder von der iranischen Landbevölkerung verboten. 1971 wurde der Film zum Festival nach Venedig geschmuggelt; ohne zum offiziellen Programm zu gehören und ohne Untertitel wurde er zum Festivalereignis jenes Jahres. The Cow erhielt den Kritikerpreis und tourte von da an weltweit von einem Festival zum nächsten. Mehrjui war während der Revolution aktiv und dokumentierte die täglichen Ereignisse. Später ließ er sich für einige Jahre in Frankreich nieder, bevor er in den Iran zurückkehrte. Dann drehte er The Lodgers, der noch immer als die beste iranische Komödie gilt. Im Oktober 2023 wurde Mehrjui mit seiner Frau Wahideh Mohammadifar ermordet. Ein politischer Hintergrund wird für möglich gehalten.
Dariush Mehrjui, * 8. Dezember 1939 in Teheran, Iran; † 14. Oktober 2023, gehörte zu den Pionieren des Neuen Iranischen Films (Mowdsch-e Now). 1959 ging er nach Kalifornien, um Film zu studieren. Er nahm an einigen Filmkursen unter der Leitung von Renoir teil, wechselte dann aber zur Philosophie. Nach seinem Studienabschluß 1964 gründete er mit anderen Iranern, die die zeitgenössische Literatur ihrer Heimat im Westen bekannt machen wollten, die Literaturzeitschrift 'The Pars Review'.
Er schrieb sein erstes Drehbuch, eine Liebesgeschichte, die auf einer alten persischen Erzählung basiert, und kehrte mit der Absicht in den Iran zurück, einen Film daraus zu machen. Aber aus dem Projekt wurde nichts; stattdessen drehte er Diamond 33, eine Parodie auf die James-Bond-Filme. Sein zweiter Spielfilm, The Cow (Die Kuh) brachte ihm nationale und internationale Anerkennung. The Cow gehörte zu den allerersten Projekten, die staatliche Förderung erhielten, allerdings wurde er von den Zensoren des Schahs wegen der düsteren Bilder von der iranischen Landbevölkerung verboten. 1971 wurde der Film zum Festival nach Venedig geschmuggelt; ohne zum offiziellen Programm zu gehören und ohne Untertitel wurde er zum Festivalereignis jenes Jahres. The Cow erhielt den Kritikerpreis und tourte von da an weltweit von einem Festival zum nächsten. Mehrjui war während der Revolution aktiv und dokumentierte die täglichen Ereignisse. Später ließ er sich für einige Jahre in Frankreich nieder, bevor er in den Iran zurückkehrte. Dann drehte er The Lodgers, der noch immer als die beste iranische Komödie gilt. Im Oktober 2023 wurde Mehrjui mit seiner Frau Wahideh Mohammadifar ermordet. Ein politischer Hintergrund wird für möglich gehalten.
Iran
1974, 1977
Persisch
1978