Orphée

Werk


Frankreich
1949
Französisch

Diesseits und jenseits des Spiegels entwickelt sich, frei nach der Sage von Orpheus und Eurydike, ein entrückt-poetischer, dann wieder grotesk-alltäglicher Reigen um den titelgebenden Dichter (Jean Marais), seine Frau Eurydike (Maria Déa), die rätselhafte Jenseitsgängerin, „Prinzessin“ genannt (Maria Casarès) sowie den Fahrer der Prinzessin. - Der ikonische Griff durch den Spiegel – Orphées Eintritt in die Unterwelt – ist sowohl eine der berühmtesten Szenen der Filmgeschichte als auch Cocteaus Reverenz an die Surrealisten der späten 20er Jahre. (mg)