Hard Luck Hero
Werk
Wie zufällig überschneiden sich die Schicksale von sechs Jungen, die bis dahin ziellos in den Tag hineingelebt haben, bei einem illegalen Thai-Boxkampf: die großmäuligen Yuppies Ikeyama und Kishimoto, auf deren Koffer es die beiden Taugenichtse Fujita und Kudo abgesehen haben, und Asai und Ishii, die überstürzt an dem Kampf teilnehmen und dabei ungewollt mit allen Regeln und Absprachen brechen – sehr zum Missfallen des Clubbesitzers, eines schießwütigen Yakuzas. Diesen Reigen aus Jägern und Gejagten vervollständigen einige Polizeibeamte. Voller Ironie zeigt Sabu in dieser mit Slapstickelementen versetzten hochstilisierten Komödie, wie sich aus einer Reihe von überraschenden Zufällen und unberechenbaren Verfolgungsjagden, bei denen die Gejagten ganz neue Möglichkeiten in sich entdecken, am Ende so etwas wie der Sinn des Lebens ergibt. Kim Ji-Seok: “Sabus Film-Formel lautet: 1. Erfinde eine Fülle von Verfolgungsszenen. 2. Verwickle viele Figuren darin, ohne dass sie den Grund erkennen. 3. Entfalte den Plot aus unterschiedlichen Perspektiven. Die Verzweiflung dieser Gejagten Szene für Szene zu verfolgen, schafft beim Zuschauer ein eigentümliches Vergnügen. Am Ende ermöglicht es Sabu seinen Figuren, nach Überwindung des Konflikts ihre jeweilige Identität wieder zu finden – was für die Zuschauer, auch wenn dies ein unrealistischer Schluss sein mag, vollkommen nachvollziehbar ist. Dies macht den eigentlichen Reiz von Sabus Werk aus.”
