Dealer

Werk


Dealer
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Benedek Fliegauf    → Biografie anzeigen   
Ungarn
2004
Ungarisch
2004
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Der ganz normale Tag eines Drogendealers. Zuerst muss er einem Sektenführer qualitativ hochwertiges Kokain bringen. Alles muss schnell gehen, denn aus Rumänien und den USA strömen zu Tausenden Anhänger herbei, um den Guru zu sehen. Ein guter alter Freund von ihm, der sich im Solarium schwerste Verbrennungen zugezogen hat, verlangt den goldenen Schuss, weil er es nicht ertragen kann, dass die Ärzte seine verbrannte Haut durch Schweinehaut ersetzen wollen. Als Gegenleistung für die Sterbehilfe verspricht er dem Dealer einen komplett ausgestatteten Fitnessraum. Barbara, eine ehemalige Klassenkameradin, die von einem älteren Diplomaten ausgehalten wird und bei sich die Drogenvorräte lagert, lässt den Dealer wissen, dass sie die Drogen nicht länger aufbewahren kann. Sie möchte noch etwas, aber dafür ist jetzt keine Zeit. Benedek Fliegauf: “Es war wichtig, eine Art hypnotische Atmosphäre zu schaffen, da der Film nicht in Budapest, sondern in einer imaginären Stadt spielt, in der eine geradezu spirituelle Atmosphäre herrscht. Dieses Nekropolis ist die eigentliche Hauptfigur. Je länger der Film läuft, desto mehr soll der Zuschauer das Gefühl haben, dass in diesem spirituellen Raum ein Mensch zwischen Leben und Tod schwebt. Die übrigen Figuren sind Geister, sonderbare Zombies, dazu verdammt, den Leidensweg des Dealers hinter marionettenhaft starren Masken zu begleiten.”