Mosaic
Werk
1998 und 1999 reiste Deborah Phillips nach Istanbul, Buchara, Samarkand, Fes, Casablanca, Isfahan, Kairo sowie nach Granada, Cordoba und Toledo. Ihre Absicht war, gemeinsame architektonische Traditionen von Judentum und Islam in den sechs Ländern aufzuspüren und die Architektur von Moscheen und Synagogen in ihren Übereinstimmungen zu entdecken.
Dabei hielt sie ihre Eindrücke in Fotografien fest, die sich vor allem auf die orientalischen Ornamente konzentrieren. So entstanden über 6000 farbenprächtige Fotos. Eine Auswahl erschien in dem Band „Mosaïc“ des Lichtig-Verlages.
In ihrem gleichnamigen, 2001 entstandenen Film versetzt Phillips die Fotos in Bewegung. Kuppeln beginnen zu kreisen und Ornamente miteinander zu verschmelzen. Und so, wie die orientalische Architektur ihren statischen Charakter im ornamentalen Zierat aufgehen lässt, lösen sich im Film Räume auf und erhalten ihrerseits ornamentalen Charakter. Der Film mit seiner Collagetechnik vieler sich überlagernder Schichten hat die Gestalt einer „Symphonie“.
MOSAIC ist ein künstlerisches Projekt, eine bewegte Collage für den Frieden, die kommentarlos Grenzen überschreitet und an vergangenes Zusammenleben erinnert.
Dabei hielt sie ihre Eindrücke in Fotografien fest, die sich vor allem auf die orientalischen Ornamente konzentrieren. So entstanden über 6000 farbenprächtige Fotos. Eine Auswahl erschien in dem Band „Mosaïc“ des Lichtig-Verlages.
In ihrem gleichnamigen, 2001 entstandenen Film versetzt Phillips die Fotos in Bewegung. Kuppeln beginnen zu kreisen und Ornamente miteinander zu verschmelzen. Und so, wie die orientalische Architektur ihren statischen Charakter im ornamentalen Zierat aufgehen lässt, lösen sich im Film Räume auf und erhalten ihrerseits ornamentalen Charakter. Der Film mit seiner Collagetechnik vieler sich überlagernder Schichten hat die Gestalt einer „Symphonie“.
MOSAIC ist ein künstlerisches Projekt, eine bewegte Collage für den Frieden, die kommentarlos Grenzen überschreitet und an vergangenes Zusammenleben erinnert.