Ogawa puro homonki
Werk
„Während der Dreharbeiten zu A Japanese Village – Furuyashikimura besuchte Oshima Nagisa das legendäre Filmemacher-Kollektiv und führte zahlreiche Gespräche. Es war ein günstiger Zeitpunkt, denn die Mitarbeiter der Ogawa Productions in Yamagata planten gerade ihre Zukunft, während der Narita Airport fertiggestellt wurde und die Studentenbewegung sich im Niedergang befand. Ogawa und sein Team waren nach Yamagata umgezogen, um dort nach einem neuen Thema zu suchen, nach einer neuen Lebensweise und einer neuen Form des Dokumentarfilms. Das ‘Work-in-progress’ lässt die Grenzen zwischen Public Relation, Wissenschaftsfilm, Agitprop, visueller Anthropologie, Geschichtsfilm und Kunstdokumentation verschwimmen. A Visit to Ogawa Productions beschränkt sich auf die aufzeichnende Funktion des Dokumentarfilms, ohne sich der filmischen Mittel zu bedienen, die Ogawa oft bis an ihre Grenzen trieb.“ Abé Mark Nornes „Die eigentliche Dimension der Filmarbeit Ogawas besteht im engen Zusammenhalt unter den Mitgliedern seiner Gruppe, ihrem Idealismus und in der tiefen Motivation für ihre Arbeit. Tatsächlich gibt es auf der Welt keine Parallele für die Kontinuität und die Konsequenz, die Hartnäckigkeit und die Ausdauer, mit der die Ogawa-Produktion ihre Arbeit betrieb.“ Ulrich Gregor
