Cue Rolls
Werk
Cue Rolls basiert auf einer ganz einfachen Idee: nämlich das Resultat zu zeigen, das sich ergibt, wenn eine Einstellung in separate Stücke geschnitten wird, die im Stadium des Kopierens wieder zusammengefügt werden, so daß die Kontinuität der Einstellung erhalten bleibt, obwohl (um eines der Paradoxa des Films anzusprechen) es wohl akkurater wäre, von einer scheinbaren Kontinuität zu sprechen, oder einem Aspekt von Kontinuität. Während etwas gezeigt wird, wird im Text das Verfahren erklärt, durch das diese Resultate erzielt werden. Dieses Verfahren kann ganz abfällig so bezeichnet werden, dass etwas getan wird, was von Anfang an überflüssig ist, und wenn man es sich nun so schwer macht, könnte das ein Bekenntnis sein, das den Zuschauer aufmerksam macht, dass noch etwas anderes beabsichtigt wird. Ich mag an diesem Film besonders, dass eine so einfache Idee scheinbar eigenständige und unvereinbare Elemente so bewegt, dass sie aufeinander wie Folien wirken und schließlich eine Einheit bilden. (Morgan Fisher)
