Sadbata kato plach

Werk


Rattendasein
Iwan Pawlow    → Biografie anzeigen   
Bulgarien, Mazedonien
2001
Bulgarisch
2002
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Der Film erzählt die schrille, ironische und paradoxe Geschichte einer Gruppe von Freunden, die in einer kleinen Stadt am Meer leben. Ihr Lebensstil ist extrem, ihre Vorstellungen von menschlicher Würde, Freundschaft und Pflicht sind verworren und primitiv, und ihre Beziehungen gestalten sich frei von jeglicher Moral. Sie sind alle Mitte vierzig und bestreiten ihren Lebensunterhalt mit dem Diebstahl von Steinen aus Steinbrüchen, bis man ihnen ihre Grundstücke wegnimmt, um darauf eine Feriensiedlung zu errichten. Einer der Männer sprengt daraufhin den im Bau befindlichen Hafen in die Luft. Im Keller dieses Mannes lebt eine Ratte, die den restlichen Sprengstoff und damit das Haus zum Explodieren bringt... Iwan Pawlow: „Zur Struktur des Films gehören eine gewisse Askese des Raums und der Schauspieler und eine plastische Expressivität der Komposition, der Stimmung und der Farbigkeit. Die Kamera sollte sich auf die Gesichter konzentrieren und darauf, was die Schauspieler gerade erleben, um die Zuschauer ihren Zweifeln und Freuden zu überantworten. Mein Wunsch ist es, einen Kaleidoskop-Effekt zu erzielen: Sobald man anfängt, mit einer Figur, einer Form, einem Bild mitzufühlen, sollen sie in andere Figuren, Formen oder Bilder übergehen. Dieser Film soll Hoffnung und Skepsis vermitteln, Ironie und Traurigkeit, Freude und Sorge, Komisches und Tragisches.“