Kalama Sutta: Seeing is Believing

Werk


Holly Fisher    → Biografie anzeigen   
USA
2001
Englisch, Burmesisch
2001
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Eher lebendige Geschichte als ein Reisebericht, erkundet Kalama Sutta die Diskrepanz zwischen dem Burma, das sich kürzlich für den Tourismus geöffnet hat, und einem anderen, verborgenen Burma, das für Besucher unzugänglich bleibt. In einem Land, in dem Einheimischen lange Gefängnisstrafen drohen, wenn sie mit Fremden sprechen, kann die vom Reisenden wahrgenommene Realität nur eine verzerrte sein. Die dreiwöchige Reise durch Burma bestätigte den Eindruck, daß der einzige Zugang zu dem, was wirklich passiert, Quellen aus zweiter Hand sind, etwa Gespräche mit Exilanten und in den Westen Geflohenen, oder das Internet und bestimmte Medien. Noch nie war so viel an Information verfügbar, und doch ist es zugleich für einen Touristen möglich, das ‘Goldene Land’ zu genießen, ohne irgendetwas über den Ärger im Paradies zu erfahren. Vor diesem Hintergrund befaßt sich dieser poetische Dokumentarfilm mit dem Thema Menschenrechte, entwickelt sich darüberhinaus aber angesichts der Situation in Burma zwangsläufig zu einer Untersuchung über das Verhältnis von äußerem Schein und tatsächlichem Sein.