I.T. - Immatriculation temporaire
Werk
Befristeter Aufenthalt
Guinea
2001
Sousson, Pular, Französisch
2001
Mathias, Sohn einer Französin, fährt nach Guinea, um dort seinen leiblichen Vater zu finden. Kaum angekommen, wird er überfallen und seiner persönlichen Gegenstände und Dokumente beraubt. Er lernt John Tra kennen, einen jungen sympathischen Herumtreiber, der ihm seine Schwester Rama vorstellt. Am nächsten Morgen fährt Mathias mit ihr nach Fria, einer heruntergekommenen Industriestadt, in der sich sein Vater aufhalten soll, der früher dort in einer Fabrik gearbeitet hat. Abends trifft er erneut John Tra in einer Bar, die von einem gewissen Sylla betrieben wird. Mathias erkennt nicht, daß es die Männer von Sylla waren, die ihn ausgeraubt haben. Endlich trifft er seinen Vater, der inzwischen ein alter Mann ist, verbraucht und alkoholabhängig. Er beschließt, wieder nach Paris zurückzukehren, und begibt sich nach Conakry, um sich dort einen neuen Paß ausstellen zu lassen. Aber die Botschaft ist geschlossen... „I.T ist ein Film mit Schauspielern, die den Figuren, die sie verkörpern, ähneln – vielleicht ist es auch umgekehrt. Der Film zeigt sie in einer Folge von kurzen, aus dem Leben gegriffenen Eindrücken. I.T ist ein sehr irdischer Film, traurig, aber auch schillernd, wie seine Figuren, und tragisch. Er ist das Porträt einer Generation in Afrika, einer Jugend, die weiß, daß sie verloren ist, und die für das Heute lebt.“ Gahité Fofana
