Sleepy Haven
Werk
SLEEPY HAVEN verbindet gefundene Bilder von Ozeandampfern und zum Teil von Freunden auf Super 8 gedrehtes Material mit Aufnahmen ihrer Körper zu einem Bilderfluss in ozeanischem Blau. Der Film wurde u.a. inspiriert durch Texte von Herman Melville, Joseph Conrad und Filme von Kenneth Anger und Jean Genet.
"Die See hob sich in langen und ausgedehnten Wogen, wie eine Brust im Schlaf. An- und abschwellend, verquirlte sie Millionen von Schatten und Schattierungen, versunkenen Träumen und Träumereien." Joseph Conrad
SLEEPY HAVEN ist die zu Bild gewordene tropische Spätnachmittagsphantasie eines erotischen Tagtraums; ein Cocktail, in dem die eigenen Aufnahmen mit dem Found Footage wie in einem Liebesakt verschmelzen.
(Peter Tscherkassky)
„Es ist wirklich erstaunlich, wie es Müller immer wieder gelingt, Bilder so zu arrangieren, so in eine Fiktion einzuspannen, dass sie eine nie geahnte Macht entwickeln. In SLEEPY HAVEN verstrickt er Bilder von Schiffen, Häfen, Matrosen und Meeren zu einer maritimen Traumwelt, die nach und nach unser Bewusstsein flutet und in der jede Sehnsucht in den Tod mündet. Und man fühlt sich, als tauche man in den unruhigen Traum eines Melville- oder Conrad-Lesers ein.“
(Michael Althen, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2002)
"Die See hob sich in langen und ausgedehnten Wogen, wie eine Brust im Schlaf. An- und abschwellend, verquirlte sie Millionen von Schatten und Schattierungen, versunkenen Träumen und Träumereien." Joseph Conrad
SLEEPY HAVEN ist die zu Bild gewordene tropische Spätnachmittagsphantasie eines erotischen Tagtraums; ein Cocktail, in dem die eigenen Aufnahmen mit dem Found Footage wie in einem Liebesakt verschmelzen.
(Peter Tscherkassky)
„Es ist wirklich erstaunlich, wie es Müller immer wieder gelingt, Bilder so zu arrangieren, so in eine Fiktion einzuspannen, dass sie eine nie geahnte Macht entwickeln. In SLEEPY HAVEN verstrickt er Bilder von Schiffen, Häfen, Matrosen und Meeren zu einer maritimen Traumwelt, die nach und nach unser Bewusstsein flutet und in der jede Sehnsucht in den Tod mündet. Und man fühlt sich, als tauche man in den unruhigen Traum eines Melville- oder Conrad-Lesers ein.“
(Michael Althen, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 2002)
