Yom yom

Werk


Yom yom
Yom yom
Day after Day
Tag für Tag
Amos Gitai    → Biografie anzeigen   
Israel
1998
Arabisch, Hebräisch
1999
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Eine Familie in Haifa, im Mittelpunkt Moshe, ein etwa vierzigjähriger Hypochonder, der in der Bäckerei seiner Eltern arbeitet. Er ist mehr oder weniger glücklich mit Didi verheiratet, hat eine Affäre mit Grischa und eine Schwäche für seine Ärztin, Dr. Perrier. Seinen Freund Jule hat er in seine intimsten Geheimnisse, inklusive das Chaos in seinem Leben und seine panische Angst vor dem Tod, eingeweiht. Dabei weiß er allerdings nicht, daß er und Jule eine Affäre mit ein und derselben Frau haben. Wie viele komische Helden hat Moshe auch das Problem des Überlebens. Seine Mutter nennt ihn Moshe, sein Vater Mussa, alle anderen Mosh. Es ist kein Wunder, daß er nicht weiß, wer er eigentlich ist und wohin sein Leben ihn führt. Er ist Teil einer binationalen Familie. Sein Vater Yussef, israelisch-arabischer Herkunft, steckt in einer Zwangslage: Soll er das letzte Stück Land, das seiner Familie gehört, verkaufen und damit das Haus seiner Eltern aufgeben, damit ein supermodernes israelisches Einkaufszentrum gebaut werden kann? Hanna, die Mutter, fühlt sich immer noch verpflichtet, Ordnung und Vernunft in das Leben ihres Sohnes, Moshe-Mussa, zu bringen. In der Mitte dieses Kaleidoskops vielfältiger Beziehungen befindet sich Mimi, Hannas Nichte, eine Verkehrspolizistin. Sie verfolgt den Verlauf der Geschichte auf großen Monitoren, ist gleichzeitig Akteurin des Films und seine erste Zuschauerin.