Poniedzialek
Werk
Vierundzwanzig Stunden im Leben einer kleinen Stadt und ihrer Bewohner: junge Arbeitslose, die am Rand des sozialen Abgrunds leben. Maniek hat früher in einem Großhandelsunternehmen gearbeitet, seine Stelle aber verloren, weil die Firma Pleite machte. Von seinem ehemaligen Chef bekommt er ein Notizbuch voller Namen von Leuten, die ihm Geld schulden. Der Junge hat keine Wahl. Zusammen mit einem Freund aus Armeezeiten versucht er, sein Geld bei den Schuldnern seines Ex-Chefs einzutreiben. Einer von ihnen hat gerade eine Wohnung für seinen Sohn und dessen Freundin, die ein Kind erwartet, gekauft. Unversehens geraten die drei Männer in ein Verbrechen. “Mit Poniedzialek debütiert der Kameramann Witold Adamek als Regisseur. Die eiskalte Erzählung über einen jungen Arbeitslosen, der zum brutalen Geldeintreiber wird, ist ein scheinbar unaufhaltsamer, hoffnungsloser Amoklauf, der sich mit der Rücksichtslosigkeit eines Uhrwerks vollzieht. Wie ein Fremdkörper kommt mehrmals ein gewaltiges Kirchengebäude ins Bild. Der Held hat keinen Blick dafür. Das ist großes Kino, inspiriert vom modernen Gangsterfilm Hollywoods.” Michael Hanisch
