Nekem lampast adott kezembe az ur pesten
Werk
Die Laterne des Herrn in Budapest
The Lord's Lantern in Budapest
Ungarn
1999
Ungarisch
1999
Kapa und Pepe sind Totengräber in Budapest oder zwei Ganoven oder Banker, Rechtsanwälte, Neureiche oder bankrotte Unternehmer oder vielleicht Boß und Handlanger einer Terrororganisation. Auf alle Fälle sind sie unverwüstlich. Ebenso wie die beiden älteren Herren, der Autor und der Regisseur, die ihre Rolle selber spielen und sich, obwohl ihre Namen auf einer Liste stehen und sie deshalb erschossen werden, davon nicht weiter stören lassen. Leben, Tod, Erfolg und Mißerfolg, Philosophie und vorstädtische Gaunersprache, Humor und Satire werden in den Episoden miteinander vermischt. Der Film besteht nicht aus einer Geschichte, sondern aus einer Reihe merkwürdiger, kleiner Geschichten. Miklós Janscó: „Sagen Sie mal, liebe Zuschauerin, lieber Zuschauer: denken Sie ab und zu darüber nach, wie die Welt beschaffen ist? Ja? Tun Sie das lieber nicht. Leben Sie Ihr Leben. Genießen Sie jeden Tag. Seien Sie froh und glücklich! Sie sind es nicht? Dann geben Sie sich doch Mühe, und kümmern Sie sich um nichts. Schauen Sie, bis auf den Menschen weiß jedes Tier: das Wichtigste im Leben ist, es zu genießen. Nun, unser Film hilft Ihnen ein bißchen dabei. Und, es tut uns leid, aber Sie werden mehr bekommen, als Sie erwarten. Der Film ist abgeklärt. Vorausschauend. Benutzerfreundlich.“