L'ospite

Werk


Der Gast
Alessandro Colizzi    → Biografie anzeigen   
Italien
1998
Italienisch
1999
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Wie würden Sie reagieren, wenn Ihnen eines Tages zur Teezeit Ihre wunderschöne, wohlhabende Mutter ihren jungen thailändischen Liebhaber vorstellen würde? Wenn Sie eines Tages zufällig eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter in der Kanzlei Ihres Vaters, in der Sie als junge Rechtsanwältin arbeiten, abhören und dabei entdecken würden, daß er eine homosexuelle Beziehung hat? – Das ist die Geschichte von Giulia, die gerade ihr Studium beendet. Sie ist eine offene, tolerante junge Frau, die an die Freiheit und an gegenseitigen Respekt glaubt. Als aber ihre Mutter Giulia ihren Brüdern und ihrem Gatten ihren jungen Geliebten vorstellt, bricht alles auseinander. Alessandro Colizzi: “Neben dem beinahe surrealen Charakter der Geschichte hat mich noch mehr die Reaktion der Tochter, der Hauptfigur des Films, beeindruckt. Diese Reaktion ist von einer so überwältigenden Wirkung, daß eine potentiell komische Situation umkippt in ein echtes Psychodrama. Die Triebfeder der ganzen Geschichte ist diese beinahe schwerfällige Haltung des Mädchens, die aus ihrer Unfähigkeit entsteht, eine Wirklichkeit zu akzeptieren, die sich plötzlich als eine ganz andere erweist als die, in der das Mädchen immer gelebt hat.”