Theresienstadt sieht aus wie ein Curort
Werk
Asynchron. Dokumentar- und Experimentalfilme zum Holocaust ( )
Österreich
1997
Tschechisch
Weihnachten 1948 ist Josefa Stibitzova 75 Jahre alt. Ihr Sohn zeichnet ihre Stimme mit einem Tonbandgerät auf, als sie – vierunddreißig Minuten lang – von ihrem Überlebenskampf im Ghetto Theresienstadt erzählt, wo sie für fast drei Jahre inhaftiert war. Familienbilder und ihre Erinnerungen stehen im Zentrum des Films, den ihre Enkelin Nadja Seelich gemeinsam mit Bernd Neuburger 1997 realisiert hat. Stibitzovas Schilderungen lassen Bilder im Kopf des Zuschauers entstehen – Seelich verzichtet darauf, die Gräuel im Ghetto auf andere Weise sichtbar zu machen.
