Heidengeld
Werk
Der Film erzählt in episodischen Ausschnitten von fünf ganz unterschiedlichen jungen Leuten in Frankfurt, die sich sehen, aber nicht begegnen, aufeinander warten und sich ausweichen, manchmal zusammenstoßen. Dimanche, schön und erfolgreich, erforscht in störrischer Selbstverzehrung, in selbstgewählter zwischenmenschlicher Quarantäne, die grundlegenden Lebensmittel. Ihr Freund Jo, der arme Student, allein gelassen, begegnet der Millionärin Solange, die mit dem Strukturalismus und den Ursprüngen des Reichtums vertraut ist. Sie entdecken im Geiste die globale Opfermentalität. Mit der Ahnung, daß der Tod der einen Nahrung der anderen ist und alles miteinander in Verbindung steht, flüchtet Dimanche am Ende ihrer Recherche zurück in die Arme ihres Freundes.