Moon Play
Werk
Marie Menken
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Geboren 1910 in New York City, gestorben 1970 in Brooklyn. Als Filmemacherin, Schauspielerin, Malerin und aktives Mitglied des New Yorker Gesellschaftslebens wurden ihre Arbeiten bedeutend für die Unabhängige Filmszene und den experimentalle Filmbewegung. Ihre Arbeiten beeinflussten unter anderem Kenneth Anger, Stan Brakhage und Jonas Mekas. Sie war Mitglied der 'Gryphon-Group', sowie des 'New American Cinema' und arbeitete u.a. mit Andy Warhol. „Zwischen 1945 und 1968 machte Marie Menken 18 kurze Filme. Sie war Malerin, als sie 1945 anfing Filme zu machen. In einem Interview mit P. Adams Sitney von 1967 sagte sie: 'Weil das Filmemachen eine Erweiterung meiner Malerei war, versuchte ich es und ich liebte es. Beim Filmemachen ist jedes Bild ein Bild und was für eine Freude ist das! Und es bewegt sich, während das Gemälde da ist, still steht, für alle Zeit.' In ihre oft spielerischen filmischen Gedichte, die alle sehr verschieden sind, 'spricht' Marie Menken mit ihrer Kamera. Das ist es, was ihre Filme so lebendig, so gegenwärtig und persönlich macht und was ihnen einen so wichtigen Platz in der Geschichte des New American Cinema gibt. Jonas Mekas sagte: 'Marie war eine der Ersten, die mit der Kamera improvisierte, die in der Kamera geschnitten hat, während sie drehte. Sie filmte mit ihrem ganzen Nervensystem und wenn Du ihre Filme siehst, dann sind die Details ihrer Bilder eine Sache - eine andere, vielleicht viel wichtigere für das Wesentliche, für das, was sie uns übermittelt, ist die Bewegung, die Bewegung und der Rhythmus. Du kannst es fühlen, du kannst Marie hinter jedem Bild fühlen, wie sie den Film in kleinen Teilen und durch die Bewegung gebaut hat. Die Bewegung und der Rhythmus, das ist es, was so viele von uns aufgegriffen haben und in ihrer eigenen Arbeit weiterentwickelt haben - das ist es, was, so glaube ich eine sehr starke Wirkung auf Stan Brakhage hatte und natürlich auch auf mich. Und sie gab uns einen neuen Anfang - sie brachte den Film, den nicht-narrativen Film, den poetischen film, die Filmsprache in eine völlig neue Richtung - weg von der Klassik und hinein in das neue Abenteuer - Danke Marie Menken!'" (Ute Aurand)
Geboren 1910 in New York City, gestorben 1970 in Brooklyn. Als Filmemacherin, Schauspielerin, Malerin und aktives Mitglied des New Yorker Gesellschaftslebens wurden ihre Arbeiten bedeutend für die Unabhängige Filmszene und den experimentalle Filmbewegung. Ihre Arbeiten beeinflussten unter anderem Kenneth Anger, Stan Brakhage und Jonas Mekas. Sie war Mitglied der 'Gryphon-Group', sowie des 'New American Cinema' und arbeitete u.a. mit Andy Warhol. „Zwischen 1945 und 1968 machte Marie Menken 18 kurze Filme. Sie war Malerin, als sie 1945 anfing Filme zu machen. In einem Interview mit P. Adams Sitney von 1967 sagte sie: 'Weil das Filmemachen eine Erweiterung meiner Malerei war, versuchte ich es und ich liebte es. Beim Filmemachen ist jedes Bild ein Bild und was für eine Freude ist das! Und es bewegt sich, während das Gemälde da ist, still steht, für alle Zeit.' In ihre oft spielerischen filmischen Gedichte, die alle sehr verschieden sind, 'spricht' Marie Menken mit ihrer Kamera. Das ist es, was ihre Filme so lebendig, so gegenwärtig und persönlich macht und was ihnen einen so wichtigen Platz in der Geschichte des New American Cinema gibt. Jonas Mekas sagte: 'Marie war eine der Ersten, die mit der Kamera improvisierte, die in der Kamera geschnitten hat, während sie drehte. Sie filmte mit ihrem ganzen Nervensystem und wenn Du ihre Filme siehst, dann sind die Details ihrer Bilder eine Sache - eine andere, vielleicht viel wichtigere für das Wesentliche, für das, was sie uns übermittelt, ist die Bewegung, die Bewegung und der Rhythmus. Du kannst es fühlen, du kannst Marie hinter jedem Bild fühlen, wie sie den Film in kleinen Teilen und durch die Bewegung gebaut hat. Die Bewegung und der Rhythmus, das ist es, was so viele von uns aufgegriffen haben und in ihrer eigenen Arbeit weiterentwickelt haben - das ist es, was, so glaube ich eine sehr starke Wirkung auf Stan Brakhage hatte und natürlich auch auf mich. Und sie gab uns einen neuen Anfang - sie brachte den Film, den nicht-narrativen Film, den poetischen film, die Filmsprache in eine völlig neue Richtung - weg von der Klassik und hinein in das neue Abenteuer - Danke Marie Menken!'" (Ute Aurand)
USA
1961
Kein Dialog
Viele Monde, die tanzen – eine Mondphantasie in animiertem Stopptrick.
