Die Basis des Make-Up
Werk
Belgien, am 9. Oktober 1979. Ein Koch (Bernd Broaderup) bohrt ein Loch in die Tür zur camera obscura seines Chefs (John Erdman), einem persisch-amerikanischen Teppichhändler. Dieser haust mit zwei befreundeten Frauen (Carola Regnier, Silke Grossmann) und einem selbstverliebten Trinker (Kiev Stingl) neben den hellen Räumen seiner Bediensteten (Eckhard Rhode, Claus-Wilhelm Klinker) in einer düsteren Teppichhöhle. Auf dem schmalen Grat zwischen beruflichem und privatem Dasein, Abhängigkeiten und Machtausübung, versucht jeder, seinen Deal mit der Liebe über Wasser zu halten.
Offener Voyeurismus beherrscht die Szenerie. Wo immer es geht, spießen sich die Menschen gegenseitig an ihren Gefühlen auf und treiben sich die Keile der Liebe ins Fleisch, A will ausschließlich B, doch B liebt nur C, und C kann nur mit A, romantische Liebe wird zur masochistischen Institution, ihre Darstellung zur Komödie. Der Teppichhändler, am Ende angekommen, verkündet: "Das einzige, was dem Laien wirklich bleibt, sind Ratlosigkeit und schlechte Zähne."
Offener Voyeurismus beherrscht die Szenerie. Wo immer es geht, spießen sich die Menschen gegenseitig an ihren Gefühlen auf und treiben sich die Keile der Liebe ins Fleisch, A will ausschließlich B, doch B liebt nur C, und C kann nur mit A, romantische Liebe wird zur masochistischen Institution, ihre Darstellung zur Komödie. Der Teppichhändler, am Ende angekommen, verkündet: "Das einzige, was dem Laien wirklich bleibt, sind Ratlosigkeit und schlechte Zähne."