Eisenzeit
Werk
Thomas Heise
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Thomas Heise wurde am 22. August 1955 in Berlin (DDR) geboren. Nach Druckerlehre und Wehrdienst arbeitete er ab 1975 als Regieassistent im DEFA-Studio für Spielfilme in Potsdam-Babelsberg und holte parallel dazu das Abitur nach. Von 1978 bis 1983 studierte Heise an der Hochschule für Film und Fernsehen in Babelsberg. Sein erster Film, der auf Schwarzmarkt-Material gedrehte Dokumentarfilm Wozu denn über diese Leute einen Film?, wurde für alle öffentlichen Vorführungen gesperrt; Heise brach das Studium ab.
Seit 1983 arbeitet er freiberuflich als Autor und Regisseur am Theater, im Hörspiel- und Dokumentarfilmbereich. Bis zum Ende der DDR wurden jedoch all seine Dokumentarfilmprojekte entweder verhindert, vernichtet oder eingezogen. Eine künstlerische Heimat fand Heise am Theater, es entwickelte sich eine enge Zusammenarbeit mit dem Schriftsteller und Regisseur Heiner Müller. 1987 bis 1990 war Heise Meisterschüler der Akademie der Künste zu Berlin und bis 1997 Mitglied des Berliner Ensembles. Seit 1997 war er wieder freiberuflich als Autor und Regisseur für Film und Theater tätig.
Als Professor wirkte Heise zunächst an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe, später an der Wiener Akademie der bildenden Künste. Seit 2018 war er Direktor der Sektion Film- und Medienkunst der Berliner Akademie der Künste. Thomas Heise verstarb am 29. Mai 2024 in Berlin.
Thomas Heise wurde am 22. August 1955 in Berlin (DDR) geboren. Nach Druckerlehre und Wehrdienst arbeitete er ab 1975 als Regieassistent im DEFA-Studio für Spielfilme in Potsdam-Babelsberg und holte parallel dazu das Abitur nach. Von 1978 bis 1983 studierte Heise an der Hochschule für Film und Fernsehen in Babelsberg. Sein erster Film, der auf Schwarzmarkt-Material gedrehte Dokumentarfilm Wozu denn über diese Leute einen Film?, wurde für alle öffentlichen Vorführungen gesperrt; Heise brach das Studium ab.
Seit 1983 arbeitet er freiberuflich als Autor und Regisseur am Theater, im Hörspiel- und Dokumentarfilmbereich. Bis zum Ende der DDR wurden jedoch all seine Dokumentarfilmprojekte entweder verhindert, vernichtet oder eingezogen. Eine künstlerische Heimat fand Heise am Theater, es entwickelte sich eine enge Zusammenarbeit mit dem Schriftsteller und Regisseur Heiner Müller. 1987 bis 1990 war Heise Meisterschüler der Akademie der Künste zu Berlin und bis 1997 Mitglied des Berliner Ensembles. Seit 1997 war er wieder freiberuflich als Autor und Regisseur für Film und Theater tätig.
Als Professor wirkte Heise zunächst an der Staatlichen Hochschule für Gestaltung in Karlsruhe, später an der Wiener Akademie der bildenden Künste. Seit 2018 war er Direktor der Sektion Film- und Medienkunst der Berliner Akademie der Künste. Thomas Heise verstarb am 29. Mai 2024 in Berlin.
Deutschland
1991
Deutsch
1992