Terezín Diary
Werk
Asynchron. Dokumentar- und Experimentalfilme zum Holocaust ( )
USA
1989
Zuzana Justman kam im Herbst 1943 als Kind nach Theresienstadt. Sie überlebte. Bei einem 1986 in Prag stattfindenden Treffen von Überlebenden des ›Ghettos Theresienstadt‹ entwickelte sie die Idee für TEREZIN DIARY. Zu den Zeitzeugen, die in dem Film zu Wort kommen, gehört Helga Kinsky, eine weitere Überlebende. Die heute in Wien lebende Kinsky erinnert sich, ebenso wie andere der Interviewten im Film, an ein umfangreiches Kulturprogramm und Begegnungen mit Künstlern und Wissenschaftlern, die ebenfalls in Theresienstadt inhaftiert waren. In eklatantem Gegensatz dazu standen die Missstände im Lager, vor allem der Mangel an Nahrung, aber auch der unerträgliche Zustand der Schlafraume. In Tagebucheinträgen und Erinnerungen der Interviewten wird der Widerstand beschrieben, der in Theresienstadt existierte. Bei diesem habe es sich vor allem um einen kulturellen Widerstand gehandelt, so die Berichte der Zeitzeugen. Dan Weissman begleitet die Überlebenden des ›Ghettos Theresienstadt‹ bei ihrem Treffen in Prag und dokumentiert ihre Erinnerungen, die von Gegensätzlichkeiten geprägt sind.
