Baek il mong
Werk
Vergeblich sucht ein Handelsschulabsolvent aus der Provinz einen Job in Seoul. Enttäuscht beobachtet er, wie ein junger, gut gekleideter Mann im Park seine Brieftasche verliert und nimmt sie an sich. Als er zufällig die Tochter seines Hauswirts trifft, in die er heimlich verliebt ist, lädt er sie auf einen Kaffee ein. Doch als er zahlen will, muss er feststellen, dass sich in dem gefundenen Portemonnaie statt Geld nur ein Lebenslauf sowie Zeitungsausschnitte von Stellenanzeigen befinden. Der tragikomische Film thematisiert sowohl die Situation junger Akademiker*innen auf dem südkoreanischen Arbeitsmarkt in den 80er Jahren, wie die noch immer tief verwurzelte Diskriminierung der manuellen gegenüber der intellektuellen Arbeit, ein Überbleibsel des Konfuzianismus.