Auf keiner Stätte zu Ruhen

Werk


Auf keiner Stätte zu Ruhen
Auf keiner Stätte zu Ruhen
Auf keiner Stätte zu Ruhen
Auf keiner Stätte zu Ruhen
Auf keiner Stätte zu Ruhen
Jutta Sartory    → Biografie anzeigen   
Ingo Kratisch    → Biografie anzeigen   
BRD
1981
Deutsch
1981

Es scheint als habe Hölderlin in seinem Briefroman „Hyperion“ nicht nur versucht, den ewigen Widerspruch zwischen den Menschen und der Welt in einer höheren Einheit zu überwinden, sondern als sei es ihm auch gelungen, denn Zwiespalt zu überbrücken, indem er den Menschen untrennbar von der Natur und der Geschichte darstellt.
Dass der Widerstreit aufgehoben werden kann, fordert zur Auseinandersetzung heraus.
Die Bilder zu den ausgewählten Textstellen reflektieren den Weg der Erkenntnis und den Wunsch, sich an die Welt zu binden und sich gleichzeitig zu entziehen.
Der Film besteht aus einer Folge konkreter Bilder und verdichteter Ausschnitte, die, von gespielten Szenen unterbrochen, einander abwechseln, sich dem Text nähern und ihm entgegenwirken. Er entstand aus einer spielerischen Annäherung an die strengen Form. (Jutta Sartory & Ingo Kratisch)