Dom Solnza
Werk
Sowjetunion, 1970er Jahre. Sascha, die Tochter eines privilegierten Komsomolfunktionärs und Diplomaten, steht eine prächtige Karriere bevor. Gerade hat sie ihr Abitur glänzend bestanden und soll wenig später zur Universität gehen. Eine Sommerreise nach Bulgarien winkt als Auszeichnung. Doch den organisierten Ausflug in bequemen Reisebussen gemeinsam mit ihren ordentlichen Schulkameraden lässt sie sausen. Denn zufällig lernt sie „Sonne“ kennen, einen ausgeflippten, aber charmanten Hippie. Mit einem Schlag ändert sich ihr geregeltes, durchgeplantes und behütetes Leben. Mit „Sonne“ und seinen Gefährten zieht das bis über beide Ohren verliebte Mädchen per Anhalter in ein Hippielager auf die Krim am Schwarzen Meer, dorthin, wo das „Haus der Sonne“ steht. Hier genießt sie Freiheit wie vermeintliche Grenzenlosigkeit, entdeckt aber auch die Kehrseiten des sowjetischen Systems… Sascha steht vor einer einschneidenden Entscheidung. - Eine authentische Geschichte vor dem Hintergrund der Subkultur in der Sowjetunion der 1970er Jahre. (SCHLiNGEL. Internationales Filmfestival für Kinder und junges Publikum)