In der Fremde
Werk
Der Film beobachtet einen Sonnabendvormittag in der Neve She’anan, einer Straße in Tel Aviv, die 2003 von Arbeitsmigranten bewohnt wurde. Der jüdische Feiertag zwingt auch den in Armut lebenden Menschen aus Rumänien, Russland, Thailand und China eine Ruhepause auf. Da sie in beengten Wohnverhältnissen leben, findet das Leben auf den Straßen statt. Die Menschen essen, plaudern, handeln, lassen sich die Haare schneiden oder gehen spazieren. Vor allem aber telefonieren sie in die Heimat. Vielleicht berichten sie von ihrem Leben in der Fremde.
