Alltagsvariationen
Werk
Zwei Filme zeigen gezeichnete Ausschnitte von Spaziergängen im Berliner Arbeiterbezirk Neukölln. Dabei spielen die Gebäude und ihre unsichtbare Geschichte die Hauptrolle.
Filme zeichnen konzentriert sich in kolorierten Zeichnungen auf die unmittelbare Gegenwart und die Bedeutung der einzelnen Orte für die Erzählerin. Filme, die nicht sein konnten thematisiert in s/w-Zeichnungen die Geschichte der Vertreibung und Ausrottung jüdischer Mitbürger während der Nazizeit.
Die Geschichte ist den Gebäuden nicht mehr anzusehen; Stolpersteine vor einigen Häusern und eine Tafel am Eingang zur ehemaligen Synagoge im Bezirk erinnern an diese Vergangenheit. Forscht man genauer, eröffnen die Häuser sich als Schauplätze von systematischer Vertreibung, von Beraubung, oder aber von Widerstand.
Gezeichnete Bilder stellen Gegenwarts- und Vergangenheitseben dar, wecken Imaginationen.
Das bewusst subjektive Bild wird dem vermeintlich objektiven Foto- oder Filmbild vorgezogen.
Filme zeichnen konzentriert sich in kolorierten Zeichnungen auf die unmittelbare Gegenwart und die Bedeutung der einzelnen Orte für die Erzählerin. Filme, die nicht sein konnten thematisiert in s/w-Zeichnungen die Geschichte der Vertreibung und Ausrottung jüdischer Mitbürger während der Nazizeit.
Die Geschichte ist den Gebäuden nicht mehr anzusehen; Stolpersteine vor einigen Häusern und eine Tafel am Eingang zur ehemaligen Synagoge im Bezirk erinnern an diese Vergangenheit. Forscht man genauer, eröffnen die Häuser sich als Schauplätze von systematischer Vertreibung, von Beraubung, oder aber von Widerstand.
Gezeichnete Bilder stellen Gegenwarts- und Vergangenheitseben dar, wecken Imaginationen.
Das bewusst subjektive Bild wird dem vermeintlich objektiven Foto- oder Filmbild vorgezogen.