Ein gewöhnliches Leben
Werk
Das gezeichnete Portrait einer Enkelin über ihren ihr unbekannten Großvater.
Abdul Qudus Faroqhi wurde in den 1920ern von den Briten abgewiesen, ging nach Deutschland, studierte Medizin, heiratete die Fremdsprachensekretärin Lili Draugelattes und gründete eine Familie. Ausgerechnet dem Politiker Subhas Chandra Bose fühlte er sich nahe, einem Mann, der recht erfolglos mit den Nazis anzubandeln versuchte, weil er an die Maxime der indischen Unabhängigkeitsbewegung glaubte: „Der Feind meines Feindes ist mein Freund.“
1945 verließ die Familie Europa, fand in Indien und Indonesien temporäre Heimat, geriet in die Wirren aufkommender Bürgerkriege, um in den 50ern ins Nachkriegsdeutschland zurück zu kehren.
Der Film erzählt von verirrten Abenteurern und von Rissen zwischen Generationen. Er zeigt ein Leben in den Unruhen des 20. Jahrhunderts und wie das Konzept, über nationale Zugehörigkeit Identität zu finden, nicht aufgehen kann.
Abdul Qudus Faroqhi wurde in den 1920ern von den Briten abgewiesen, ging nach Deutschland, studierte Medizin, heiratete die Fremdsprachensekretärin Lili Draugelattes und gründete eine Familie. Ausgerechnet dem Politiker Subhas Chandra Bose fühlte er sich nahe, einem Mann, der recht erfolglos mit den Nazis anzubandeln versuchte, weil er an die Maxime der indischen Unabhängigkeitsbewegung glaubte: „Der Feind meines Feindes ist mein Freund.“
1945 verließ die Familie Europa, fand in Indien und Indonesien temporäre Heimat, geriet in die Wirren aufkommender Bürgerkriege, um in den 50ern ins Nachkriegsdeutschland zurück zu kehren.
Der Film erzählt von verirrten Abenteurern und von Rissen zwischen Generationen. Er zeigt ein Leben in den Unruhen des 20. Jahrhunderts und wie das Konzept, über nationale Zugehörigkeit Identität zu finden, nicht aufgehen kann.